Donnerstag, 12 Mai 2016 00:00

Die Top 5 der Social Media Kanäle und was sie Ihrem Unternehmen bringen

Tag Cloud mit Social Media ButtonsIn der Welt der Social Media Plattformen gibt es eine schier endlose Vielfalt. Natürlich kennt man auf Anhieb nur die großen Kanäle, wie Facebook, Twitter und Youtube. Doch tatsächlich gibt es viele weitere Plattformen, die man theoretisch bespielen könnte. Doch auch wir fokussieren uns in diesem Artikel auf die Großen, da diese einfach eine unschlagbare Reichweite und einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben. Beginnen wir damit, kurz zu zeigen, wie viele User welche Plattform hat, damit die Dimensionen klar werden, in denen man sich bewegt.

1. Facebook
Das wohl bekannteste Netzwerk der Welt hat allgemein rund 1.654 Millionen Nutzer. In Deutschland nutzen über 25 Millionen Menschen Facebook. Und die Tendenz steigt seit Jahren konstant weiter. Somit ist die Reichweite entsprechend groß und kaum zu überbieten. Auch die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert und man kann genauso gut Neukundenakquise betreiben, wie die Kundenbindung stärken oder in einen Dialog mit der Community treten. Man sollte jedoch seine Sprache auf dieser Plattform anpassen. Ein förmliches „Sie“ ist hier nicht nötig, denn Facebook ist kein Business-Netzwerk. Daher kommen Posts nicht gut an, die auf eine höfliche Ansprache setzen. Lustige Bilder, Videos und vor allem persönliches und Einblicke in das Unternehmen kommen hier am besten an. Zeigen Sie, dass auch Sie nur Menschen sind und nicht perfekt.

2. Twitter
Das Alleinstellungsmerkmal von Twitter ist unbestreitbar, das hier nur kurze Posts abgesetzt werden können. Die Posts sind dabei auf 140 Zeichen begrenzt. Somit ist man dazu angehalten sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Viele User wissen dies zu schätzen und nutzen eben deswegen den Dienst. Andere kritisieren die Begrenzung seit Jahren und fordern, sich ausführlicher ausdrücken zu dürfen. Anfang des Jahres berichtete die Nachrichtenwebsite Spiegel Online über eine mögliche Erweiterung der Zeichenbegrenzung, bisher hat der Dienst jedoch keine Änderungen vorgenommen. Mit den kurzen Nachrichten schicken rund 3,6 Millionen User Updates zu ihrem Unternehmen oder Privatleben raus. Wer diesen Kanal für sich nutzen will, dem sollte klar sein, dass man regelmäßig Content erzeugen muss. Auch wenn die Posts nur 140 Zeichen lang sein dürfen, sollte der Inhalt gut überlegt sein.

3. Google+
Dieser Dienst gilt bei vielen als Geisterstadt. Angemeldet sind zwar nicht wenige, das liegt aber auch daran, dass man einige Zeit einen Google+ Account brauchte, um bestimmte Dienste Nutzen zu können. Die Aktivität auf der Plattform ist mittlerweile so verschwindend gering, dass sie kaum noch genutzt wird. Nur jeder Zehnte setzt überhaupt einen Post ab und nur 0,2 bis 0,3 Prozent der User nutzen den Dienst aktiv. Dies ist der Stand aus dem Jahr 2015. Doch auch aktuell scheint sich nicht viel auf der Plattform zu regen.

4. LinkedIn und XING
Beide Plattformen zählen zu den Business-Netzwerken. Da dort auch Jobbörsen eingearbeitet sind, lohnt die Plattform vor allem für alle, die sich spezielle Recruitingziele gesetzt haben. Unternehmen haben hier ebenfalls die Möglichkeit ihre Stärken und Ziele besser zu präsentieren, etwa in dem Portfolio. Die Gruppen in den Netzwerken bestehen meist aus Experten, die entsprechend spezielle Themen platzieren. News aus der Branche und auch den einen oder anderen Tipp kann man hier aufschnappen. Die Zahl der Premiummitglieder steigt stetig an. 2015 haben 904 Tausend User für die Vorteile eines solchen Accounts gezahlt. LinkedIn hat in Europa gut 96 Millionen Mitglieder und ist, anders als XING, für international agierende Unternehmen interessant. XING hingegen ist vor allem in Deutschland bekannt und daher in seiner Reichweite nicht so breit aufgestellt.

5. Youtube
Auch die Videoplattform zählt für viele mittlerweile zu den Social Media Instrumenten und wenn man sich einige Zahlen ansieht, weiß man wieso: Der Dienst ist mit einem Marktanteil von 53 Prozent in Deutschland, gemessen an den Unique Usern, der reichweitenstärkste. Nach eigenen Angaben wurden allein im Dezember 2014 gut 300 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen. Ein regelmäßiges Wachstum von gut 13 Prozent macht die Plattform zu einer attraktiven Größe. Jedoch sollte man bedenken, dass auch dieser Kanal nach regelmäßig neuen Inhalten verlangt. Wer dauerhaft Aufmerksamkeit auf sich ziehen und eine Community aufbauen will, der sollte sich im klaren sein, dass es nicht ausreicht, nur ab und an mal ein Video einzustellen. Des Weiteren ist die Qualität der Videos wichtig. Ein Unternehmen, das sich professionell in Szene setzen will, sollte entsprechend ein paar Euro in die Hand nehmen, um die Videos gut vorzubereiten und umzusetzen. Gute und vor allem relevante Inhalte zu schaffen, dauert hier deutlich länger und erfordert mehr Zeit und Geld.